Über Uns

Unser Weg, unsere Haltung und
warum wir dieses Wissen weitergeben.
Wissenschaftlich
fundiert
Praxisnah &
anwendbar
Mitgefühl &
Klarheit
Glück selbst
erschaffen
  • Sera & Sanne heute
  • An der Hochschule
  • Hooge 2019
  • DIY-Ausbau
  • Auf zur Party
  • Auf der Bühne 2014
  • Als Rockband
  • Backstage
  • DIY-Ausbau
  • Handfasting 2014
  • Hochzeit 2014
  • Nach der Gartenarbeit
  • Erste gemeinsame Momente
  • Kennenlernen 2010

Hallo, wir sind Sera & Sanne

Zwei Menschen. Ein gemeinsamer Weg. Eine gemeinsame Vision: Wissen und Fähigkeiten weiterzugeben, die wirklich befreien.

Seit jeweils mehr als 35 Jahren erforschen wir, wie inneres Leiden entsteht und wie weit Menschen ihren eigenen Geist verändern können. Seit über 16 Jahren sind wir ein Paar und gehen diesen Weg gemeinsam. Dabei haben wir erfahren: Tiefe innere Freiheit ist weder schöne Theorie noch das Privileg weniger Auserwählter. Sie entsteht durch Verstehen, konkretes Training und die schrittweise Entwicklung von 12 Skills (Fähigkeiten) für innere Freiheit, mit denen wir unseren Geist, unser Erleben und unser Handeln bewusst führen können.

Mit der Schule der inneren Freiheit zeigen wir, wie dieser Weg verstanden, trainiert und im eigenen Leben überprüft werden kann.

UNSER WEG BEGANN NICHT MIT ERLEUCHTUNG. SONDERN MIT LEID.

Wir beide haben schwere Gewalt, tiefe Verletzungen und lange Zeiten inneren Leidens erlebt. Unsere Geschichten sind unterschiedlich. Doch wir wissen beide, wie es ist, wenn traumatische Erinnerungen sich immer wieder in die Gegenwart drängen, Emotionen das Wahrnehmen und Handeln bestimmen und das eigene Glück unerreichbar scheint.

Am Anfang wollten wir weder eine Schule gründen noch Erleuchtung erreichen. Wir wollten verstehen, warum Menschen leiden – und ob es einen wirklichen Weg hinaus gibt. Zuerst ging es ums Überleben, später um ein gutes Leben. Schließlich entstand eine größere Frage:

Wie frei kann ein Mensch tatsächlich werden?

Um diese Frage zu beantworten, begannen wir, unseren eigenen Geist systematisch zu erforschen – mit Psychologie, Neurobiologie, Traumaforschung, Meditation und jahrtausendealten Wegen der Befreiung. Wir lernten, beobachteten, zweifelten, verwarfen und probierten immer wieder neu. Wir wollten nicht glauben, was gut klingt, sondern im eigenen Leben erfahren, was tatsächlich und dauerhaft etwas verändert.

Wir überprüften all das in unserem gemeinsamen Leben: in Krisen und Alltag, Nähe und Konflikten, starkem Verlangen und innerem Widerstand, Stille und konsequentem Training. Nach und nach wurde aus Wissen eine Reihe anwendbarer Fähigkeiten. Irgendwann verstanden wir unseren Geist nicht mehr nur besser – unser Erleben selbst hatte sich grundlegend verändert.

WAS WIR GEFUNDEN HABEN

Heute leben wir gemeinsam in einem stabilen Zustand tiefer innerer Freiheit. Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Verlangen, Widerstände und äußere Ereignisse bestimmen nicht mehr automatisch, was wir wahrnehmen, wie wir uns fühlen und wie wir handeln.

Wir können unseren Autopiloten jederzeit unterbrechen und bewusst entscheiden. Mit einem einzigen gezielten Gedanken können wir innerhalb einer Sekunde einen inneren Zustand vollständig verändern: tiefe Angst in Geborgenheit und Verbundenheit, Niedergeschlagenheit in Kraft und Energie. Traumatische Erinnerungen lassen sich so verarbeiten, dass sie zur Vergangenheit gehören, statt sich ungewollt in die Gegenwart zu drängen. Liebe, Wärme, Verbundenheit und Glück können wir aus uns selbst heraus entstehen lassen, während Verlangen und Widerstände ihre Macht über unser Handeln verlieren.

Innere Freiheit bedeutet nicht, gefühllos, unverwundbar oder dauerhaft euphorisch zu sein. Schmerz, Vergänglichkeit und Verlust bleiben Teil des menschlichen Lebens. Verändert hat sich nicht, was in der Welt geschieht. Verändert hat sich, dass wir selbst entscheiden können, wie wir darauf reagieren wollen.

Erst im Nachhinein entdeckten wir vergleichbare Beschreibungen im Buddhismus, im Yoga und in weiteren Wegen der Befreiung.

Wir sind nicht die Ersten, die einen solchen Zustand erreicht haben, und wir werden nicht die Letzten sein. Entscheidend ist für uns nicht, welchen Namen man ihm gibt, sondern was sich dadurch im wirklichen Leben verändert.

WISSEN ÖFFNET DIE TÜR. FÄHIGKEITEN GEHEN HINDURCH.

Man kann alle Verkehrsregeln kennen und trotzdem kein Auto fahren. Erst durch Übung werden aus Informationen Fähigkeiten, die auch in schwierigen Situationen zuverlässig zur Verfügung stehen. Mit unserem Geist ist es genauso.

Wir können verstehen, warum eine Emotion entsteht, und dennoch von ihr überwältigt werden. Wir können ein automatisches Verhaltensmuster erkennen und es trotzdem immer wiederholen. Wissen ist notwendig – aber Freiheit entsteht erst, wenn wir unseren Autopiloten im entscheidenden Moment tatsächlich unterbrechen und bewusst etwas anderes wählen können. Die Schule der inneren Freiheit ist deshalb keine Sammlung schöner Gedanken, sondern ein klar aufgebauter Trainingsweg. 

All das muss nicht nur verstanden, sondern so lange eingeübt werden, bis die Fähigkeiten im Alltag, in Konflikten und in Krisen wirklich verfügbar sind. Denn den Weg zu kennen ist etwas völlig anderes, als ihn zu gehen.

UNSERE HALTUNG

Wissenschaftlich fundiert

Wir wollen nachvollziehen, was im Gehirn, im Nervensystem und im Erleben geschieht.

Praktisch anwendbar

Entscheidend ist nicht, wie klug etwas klingt, sondern ob es im Alltag funktioniert.

Spirituell, ohne Dogmen

Meditation und überlieferte Weisheit verstehen wir als Erfahrungswege, nicht als Glaubenspflicht.

Mitfühlend und klar

 Menschen brauchen weder Beschämung noch mystische Überhöhung. Sie brauchen Verständnis, ehrliche Orientierung und Fähigkeiten.

WARUM AUCH DAS VERLANGEN ZU UNSEREM WEG GEHÖRT

Seit mehr als 25 Jahren bewegen wir uns in BDSM- und Fetischkontexten und kennen konsensuelle Nichtmonogamie, Polyamorie und andere Beziehungsformen aus gelebter Erfahrung. Das ist keine Randnotiz, sondern ein wichtiger Erfahrungsraum unseres Weges.

Wir kennen Verlangen, Lust, Ekstase, Macht, Hingabe, Nähe und die bewusste Überschreitung gesellschaftlicher Konventionen nicht nur aus Büchern. Wir haben erforscht, was vor, während und nach der Erfüllung eines Verlangens in uns geschieht, welches Glück wir uns davon versprechen – und warum selbst eine intensive Erfüllung kein dauerhaftes Glück hervorbringt.

Genauso haben wir den anderen Pol erforscht: unseren Widerstand gegen alles, was wir nicht wollen oder nicht festhalten können – unerfüllte Wünsche ebenso wie Verlust, Krankheit, Alter, Tod und die Vergänglichkeit aller Dinge. Die Dinge selbst sind nicht von sich aus angenehm oder unangenehm. Entscheidend sind die Bewertungen und Vorhersagen, die unser Gehirn mit ihnen verbindet. Das zu wissen ist etwas anderes, als es unmittelbar zu verstehen.

Dieses Verständnis zeigt sich im Verhalten: Können wir Verlangen wahrnehmen, ohne ihm folgen zu müssen? Genießen, ohne festzuhalten? Unerwünschtem begegnen, ohne es innerlich zu bekämpfen? Auch in hoher Aktivierung bewusst entscheiden? Weder die Erfüllung jedes Verlangens noch konsequente Askese oder der Widerstand gegen das Unvermeidliche haben uns frei gemacht. Erst durch die Erfahrung beider Pole konnten wir durchschauen, wo Glück und Leiden tatsächlich entstehen.

Niemand muss dafür BDSM, Fetische oder nichtmonogame Beziehungen leben. Das waren unsere Erfahrungsräume. Das Training betrifft alle Menschen in ihren individuellen Lebensräumen: Verlangen und Widerstand durchschauen, automatische Bewertungen erkennen und selbst entscheiden.

KEIN GLAUBE. KEIN GURU. KEINE SCHNELLEN HEILVERSPRECHEN.

Du musst uns nichts glauben, keiner Religion beitreten und keine fremde Weltanschauung übernehmen. Wir erwarten nicht, dass Du uns folgst, sondern dass Du selbst prüfst. Dafür verbinden wir Psychologie, Neurobiologie und Traumaforschung mit Meditation, Achtsamkeit und überlieferter Weisheit, erklären die zugrunde liegenden Mechanismen und übersetzen sie in konkrete Übungen.

Wir versprechen keine Erleuchtung in sieben Tagen. Eine bereits trainierte Fähigkeit kann einen inneren Zustand innerhalb einer Sekunde verändern – doch der Aufbau dieser Fähigkeit braucht Verstehen, wiederholte Übung und Zeit. Menschen beginnen mit unterschiedlichen Voraussetzungen, lernen unterschiedlich schnell und benötigen manchmal zusätzlich Unterstützung. Niemand kann seriös vorhersagen, wann ein Mensch welche Tiefe erreicht.

Doch wir sind überzeugt: Dieser Weg steht grundsätzlich jedem Menschen offen. Die Fähigkeiten innerer Freiheit sind menschlich, verständlich und trainierbar. Freiheit ist keine Gabe, die wir verleihen, und kein Zustand, in den wir Dich hineinführen können. Wir geben Dir Wissen, Werkzeuge und eine Trainingsumgebung – entwickeln kannst Du diese Freiheit nur selbst.

WER WIR SIND

SERA

 Traumatherapeut · DBT-Therapeut ·
Sexualtherapeut · Bachelor Angewandte Psychologie (i. A.) Heilpraktiker für Psychotherapie · Tischler

In erster Linie bin ich Mensch: positiv eingestellt, lebenserfahren und krisenerprobt. Ich bin 42 Jahre alt, seit 12 Jahren verheiratet, lebe seit 16 Jahren polyamor und bin seit über 20 Jahren Teil der BDSM-Community. Genetisch stehe ich zwischen den Geschlechtern – am liebsten werde ich einfach Sera genannt und mit ‚du‘ angesprochen.

Mein Weg war nie geradlinig, und genau darin liegt seine Stärke. Viele Jahre stand ich auf der Bühne, machte Musik und schuf gemeinsam mit anderen Orte, die Rückzugsraum und Ekstase zugleich waren. Ich kenne intensive, exzessive Lebensphasen ebenso wie das Gegenteil: Sechs Jahre lebte ich in Askese, ohne Sozialkontakte,  Konsum, soziale Medien, Smartphone und die üblichen Ablenkungen – eine Zeit intensiven Lernens, Arbeitens und innerer Klärung.

Seit meinem fünften Lebensjahr erlebte ich wiederholt sexualisierte und psychische Gewalt. Mehr als 25 Jahre lebte ich mit komplexer PTBS, Flashbacks, Dissoziation und Borderline. Auch Selbstverletzung, chronische Suizidgedanken, Suizidversuche und Alkoholabhängigkeit kenne ich aus eigener Erfahrung. Heute liegen diese Zustände hinter mir: Flashbacks und Suizidgedanken bestimmen mein Leben ebenso wenig wie Alkohol oder Borderline. Ich habe gelernt, starke Emotionen, Gedanken, Wahrnehmungen und Körperreaktionen gezielt zu regulieren – und einen Weg in ein Leben gefunden, das ich mir früher nicht hätte vorstellen können.

Schon seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mit Religionen, Psychologie, Neurobiologie, Physik und Bewusstseinsentwicklung. Dabei wollte ich nie nur Theorien sammeln, sondern verstehen, was im wirklichen Leben trägt. Ich lernte, forschte, probierte aus, verwarf und übte weiter. Denn Wissen allein verändert noch kein Leben. Erst wenn daraus anwendbare Fähigkeiten entstehen, kann es wirklich etwas bewirken.

In der psychologischen und therapeutischen Begleitung bin ich seit über 20 Jahren tätig – zunächst ehrenamtlich, später hauptberuflich. Heute habe ich eine eigene Praxis und arbeite  als  DBT-Therapeut, Traumatherapeut, Sexualtherapeut und Heilpraktiker für Psychotherapie.

Mein Schwerpunkt liegt in der Begleitung traumatisierter und chronisch suizidaler Menschen sowie von Menschen mit Borderline, PTBS, komplexer PTBS, Dissoziation, Selbstverletzung, Abhängigkeitserfahrungen oder intensiven Emotionen. 

Ich bin jemand, der Dinge praktisch umsetzt: Ich arbeite handwerklich, baue, konstruiere und erschaffe – vom Fundament bis zum Dach. Genauso ist meine therapeutische Haltung: Dinge nicht nur verstehen, sondern tragfähig machen. Ich arbeite nicht nach einem starren Bild davon, wie ein Therapeut oder Lehrer zu sein hat, sondern mit dem, was wirkt – klar, tiefgehend, menschlich nahbar und fachlich fundiert.

Ich habe für mich etwas gefunden, das trägt, und teile es gern mit Menschen, die ihren eigenen Weg finden wollen. Denn einer Sache bin ich mir sicher:

Es gibt immer einen Weg.

SANNE

Diplom-Sozialpädagogin · Diplom-Sozialarbeiterin · Master in Klinischer Psychologie und Beratung (i. A.) · Psychologische Beraterin & Mentorin · Sexual- und Paarberaterin · Raumgestalterin

Ich habe mich nie besonders dafür interessiert, in vorgefertigte Schubladen zu passen. Schon früh begann ich, gesellschaftliche Regeln, Rollenbilder und scheinbare Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen. Nicht aus bloßer Rebellion, sondern weil ich verstehen will, wem diese Regeln dienen – und ob es nicht auch ganz anders gehen könnte. Diese Haltung trage ich sichtbar auf meinem Kopf tätowiert:

„Fuck the system. We have our own system. We make our own rules.“

Freiheit bedeutet für mich, selbst zu denken und das eigene Leben bewusst zu gestalten. Seit meiner Jugend bin ich eng mit der Gothic-Szene verbunden. Später stand ich als Bassistin gemeinsam mit Sera in einer Rockband auf der Bühne. Musik ist für mich Ausdruck und Verbindung – und bei aller Tiefe gehört auch Sarkasmus zu meinem Leben:

„Goth bis zum Verrecken.“

Mein Weg wurde ebenfalls von schweren Erfahrungen, Krisen und der Suche nach Heilung geprägt. Mein Drang nach Freiheit war immer größer als meine Bereitschaft, mich mit einfachen Antworten zufriedenzugeben. Durch intensive Selbsterforschung und unsere langjährige gemeinsame Praxis habe ich gelernt, innere Prozesse und zwischenmenschliche Dynamiken genau wahrzunehmen und neue Möglichkeiten zu erkennen.

Seit rund 20 Jahren arbeite ich in der psychosozialen Beratung und verbinde dabei soziale, psychologische und gesellschaftliche Perspektiven. Viele Jahre begleitete ich Menschen in der allgemeinen sozialen Beratung sowie in der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung – bei schwierigen Entscheidungen, in sozialen Notlagen und während oder nach Fehl- und Totgeburten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sexual-, Paar- und Beziehungsberatung. Ich begleite Menschen in monogamen, offenen, polyamoren und anderen nichtmonogamen Beziehungen bei Fragen zu Kommunikation, Nähe, Begehren, unterschiedlichen Bedürfnissen und Konflikten. Auch BDSM, Kink und Fetische gehören selbstverständlich zu meinem Arbeitsfeld. Neben meiner fachlichen Erfahrung bringe ich mehr als 25 Jahre eigene Erfahrung aus diesen Lebenswelten mit – mit ihren Möglichkeiten für Freiheit, Intensität und Verbindung, aber auch mit ihren Projektionen, unklaren Grenzen und automatischen Mustern.

Ich betrachte ungewöhnliche Anliegen ohne Scham, Pathologisierung oder vorschnelle Bewertung. Entscheidend ist für mich nicht, ob ein Lebensentwurf der gesellschaftlichen Norm entspricht, sondern ob er für die beteiligten Menschen funktioniert, ihre Grenzen achtet und freie Entscheidungen ermöglicht. Ich möchte Menschen nicht erklären, wie sie zu leben haben, sondern sie dabei begleiten, herauszufinden, was wirklich zu ihnen passt – klar, ehrlich, wertfrei und manchmal mit einer guten Portion Sarkasmus.

Es gibt nicht nur einen richtigen Weg. Aber es gibt Wege, die wirklich funktionieren.

WAS UNS VERBINDET

Wir sind nicht unabhängig voneinander am selben Ziel angekommen. Unser heutiger Weg entstand in mehr als 16 Jahren gemeinsamer Beziehung, Forschung und konsequentem Training.

Wir haben uns durch Krisen getragen, einander widersprochen, gespiegelt und herausgefordert. Dabei haben wir erfahren: Freiheit muss sich nicht nur in der Stille oder Meditation bewähren, sondern mitten im Leben – in Konflikten und Nähe, Sexualität und Arbeit, Krankheit und Verlust. Unsere Beziehung wurde zum Übungsraum für Aufrichtigkeit, Mitgefühl, Validierung, Emotionsregulation und bewusste Veränderung.

Keiner von uns führte den anderen ans Ziel. Wir lernten miteinander und aneinander. Was einer von uns verstanden hatte, musste sich in der Begegnung mit dem anderen bewähren. So wurden blinde Flecken sichtbar, Erkenntnisse überprüfbar und aus theoretischem Wissen gemeinsame Fähigkeiten.

Dabei bringen wir unterschiedliche Stärken ein. Sera übersetzt psychologische, neurobiologische und therapeutische Zusammenhänge in klare Modelle und trainierbare Fähigkeiten. Sanne verbindet zwei Jahrzehnte Beratung und klinisch-psychologisches Wissen mit ihrem Blick auf Beziehungen, Sexualität, soziale Lebenslagen und zwischenmenschliche Prozesse. Aus beiden Perspektiven entstanden die 12 Skills für innere Freiheit.

Diese Verbindung prägt auch unsere Lehrtätigkeit an der Hochschule Mittweida. Dort unterrichten wir Studierende der Sozialen Arbeit und vermitteln psychologische, beraterische und unmittelbar anwendbare Fähigkeiten. In Videos, Kursen, Seminaren und Retreats verbinden wir wissenschaftliches Verständnis mit eigener Erfahrung, klare Struktur mit lebendigem Austausch und Tiefe mit Alltagstauglichkeit.

GEMEINSAM FREI

Eine Gemeinschaft von Menschen, die Freiheit nicht nur verstehen, sondern gemeinsam trainieren.

Unser Weg begann zu zweit – aber er soll nicht bei uns enden. Im Laufe der Zeit sind Menschen hinzugekommen, die mit uns gelernt, geforscht und trainiert haben. Einzelne von ihnen konnten dabei selbst den stabilen Zustand tiefer innerer Freiheit erreichen, den wir heute leben. Das zeigt uns: Dieser Weg ist keine persönliche Ausnahme, sondern eine menschliche Möglichkeit, die verstanden, trainiert und weitergegeben werden kann.

Deshalb bauen wir eine Gemeinschaft auf, in der Menschen nicht einfach Wissen konsumieren, sondern über längere Zeit miteinander üben. In Online-Kursen, Seminaren, Retreats und gemeinsamen Meditations- und Trainingsgruppen sammeln sie eigene Erfahrungen, tauschen sich aus, unterstützen einander und entwickeln den Weg gemeinsam weiter.

Gemeinschaft bedeutet für uns weder Anpassung noch Gefolgschaft. Jeder Mensch bleibt eigenständig, prüft die Inhalte selbst und geht den Weg in seinem eigenen Tempo. Wir möchten keine Anhänger, sondern Weggefährten. Denn eine gute Lehre macht Menschen nicht abhängiger, sondern zunehmend selbstständig – bis sie ihre Freiheit eigenständig leben und auch mit anderen teilen können.

Wir lernen miteinander. Wir wachsen aneinander. Wir werden gemeinsam frei.

Unser Hof der Freiheit

Ein Ort, den wir selbst geschaffen haben – und an dem Freiheit Gestalt annimmt.

Vor 14 Jahren kauften wir ein rund 400 Jahre altes Bauernhaus, damals kaum mehr als eine Bauruine. Wir entkernten es vollständig, entfernten Böden, Decken und Wände und bauten es von Grund auf neu auf. Viel handwerkliches Wissen brachten wir bereits mit, alles Weitere eigneten wir uns an. Nahezu jeden Raum, jede Oberfläche und jedes Detail haben wir gemeinsam entworfen und gestaltet.

Aus dem alten Haus entstand ein Ort, der so vielfältig ist wie unser Leben: ein naturbelassener Garten voller Pflanzen und Rückzugsorte, ein Stall für unsere Hasen aus dem Tierheim, eine große Holzwerkstatt, ein professionelles Tonstudio, unsere Traumatherapiepraxis und ein vollständig schwarzes SM-Studio.

Der Hof ist weit mehr als unser Zuhause. Hier lernen und arbeiten wir, bauen und erschaffen, machen Musik, begleiten Menschen und leben die unterschiedlichen Seiten unseres Lebens, ohne sie voneinander trennen zu müssen.

Dabei haben wir erfahren: Freiheit ist nicht nur ein innerer Zustand. Sie zeigt sich auch in der Fähigkeit, eigene Vorstellungen Wirklichkeit werden zu lassen, Neues zu lernen und einen Lebensraum zu gestalten, der dem eigenen Wesen entspricht.

Hier wird Freiheit nicht nur gedacht oder gelehrt. Hier wird sie gebaut, gestaltet und gelebt.

UNSERE EINLADUNG AN DICH

In unseren YouTube-Videos, Online-Kursen, Seminaren und Retreats zeigen wir Dir, wie Geist, Emotionen, Gedächtnis und Nervensystem funktionieren – und wie daraus konkrete Fähigkeiten entstehen, mit denen Du Dein Erleben bewusst verändern kannst. Wir verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit jahrtausendealten Methoden, übersetzen sie in praktische Übungen und sprechen offen darüber, was möglich ist, was Zeit braucht und wo es keine einfachen Antworten gibt.

Wir geben keinen Weg weiter, den wir nur aus Büchern kennen, sondern einen, den wir selbst gehen mussten und bis heute leben. Gehen können wir ihn nicht für Dich. Aber wir können Dir eine klare Landkarte, erprobte Werkzeuge und eine Trainingsumgebung geben, in der Du diese Fähigkeiten selbst entwickeln und festigen kannst.

Du brauchst nicht alles auf einmal zu verändern. Es genügt, mit dem nächsten Schritt zu beginnen.

Freiheit ist lernbar.
Verstehen. Trainieren. Frei werden.